Chronik

FF Parschlug 1927
Chronik der
Freiwilligen Feuerwehr
Kapfenberg-Parschlug

Als Folge eines Großbrandes zweier Gehöfte in Pogier im Februar 1902 wurde im Mai desselben Jahres die „Freiwillige Feuerwehr Parschlug“ gegründet. Erst ein Jahr später nannte sich der Verein „Freiwillige Feuerwehr Göritz-Pogier“. Bei einem Waldbrand des Besitzers Alexander Brunnhofer vulgo Käferim August 1906 mussten noch die „Göritzer“ zu Hilfe gerufen werden. Mit dem Ankauf einer alten Handdruckspritze vom Gewerken Pengg in Thörl im Jahr 1907 beginnt sich nun auch in Parschlug das Feuerwehrwesen zu entwickeln. Die Gründung eines Löschzuges in Parschlug, angeschlossen an Göritz-Pogier, und der Bau des Rüsthauses 1910 machten den Beginn. Im Dezember 1912 war mit dem Brand zweier Stallgebäude bei Rupert Schwarz (heute Gasthaus Görgl) der erste Großeinsatz unserer Wehr zu verzeichnen.

Schon 1915 fand die Gründung einer „Rettungs-Patrouille“ statt, die drei Jahre später als „Rettungsabteilung“ von der K. und K. – Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Mur bewilligt wurde. 1921 erfolgte die Gründung eines selbstständigen Löschzuges des Kohlenbergbaues Parschlug.

Am 21. Jänner 1923 findet die Gründung der „Freiwilligen Feuerwehr und Rettungsabteilung Parschlug“ statt.
Erster Kommandant war Johann Leitner, der Mannschaftsstand betrug 32 Mann.

1925 wurde ein Vorderwagen (Pferdemannschaftswagen) für 8 Mann angeschafft.

Am 10. Juli 1927 wurde der 1. Bezirksfeuerwehrtag in Parschlug abgehalten.

Im selben Jahr wurde Josef Ulm neuer Kommandant.

Im Jahr 1928 wurde die erste Kleinmotorspritze bei der Fa. Rosenbauer
um ÖS 5.300,– angekauft und 1929 feierlich eingeweiht.

1932 wurde Ludwig Ranner zum neuen Kommandanten gewählt.

1934 wurde das Rüsthaus gehoben und mit Dachziegeln gedeckt.

Am 30. April 1935 ereignete sich ein Maschinenhausbrand beim Parschluger Kohlenbergbau.

Von 1936 bis 1937 war Johann Brunnhofer Kommandant und von 1937 bis 1939 übernahm Alois Kohl die Führung der Wehr.

In den Jahren 1937 bis 1938 wurde der Löschteich „Ranner/Ortner“ gebaut.

Die Hochwasserkatastrophe 1938 in der ganzen Steiermark richtete auch in Parschlug (Parder- und Pöneggraben) große Schäden an.

1939 wurde Josef Kienleitner zum Kommandanten gewählt.

Mit der Kriegserklärung an Polen am 2. September 1939 beginnt auch die Zeit des zivilen Luftschutzes. Die Feuerwehr als nunmehriges Organ der deutschen Polizei (Hilfspolizei) wird vor allem für Verdunkelungskontrollen herangezogen.

1940 erfolgte der Zusammenschluss der Feuerwehren Göritz-Pogier und Parschlug zur „Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Parschlug“. Kommandant war bis 1943 Johann Herzog.

Der Mannschaftsstand der Wehr beträgt im März 1945 15 Mann, 1 Jugendlichen und 4 Feuerwehrhelferinnen.

Nach Ende des 2. Weltkriegs haben sich die Kameraden im Jahr 1946 beim Besitzer Ranner zusammengefunden, um die Wehr für die 2. Republik Österreich aufzubauen. Zum Kommandant wurde Ludwig Ranner gewählt.

Da nach dem Krieg das Rüsthaus von der Besatzungsmacht völlig geräumt wurde, musste wieder mit Neuanschaffungen begonnen werden. So konnte erst im Jahr 1949 für alle Männer eine blaue Einsatzbekleidung angeschafft werden.

Zum Holzlagerbrand am 25. Mai 1950 bei Alois Klawora musste die Kleinmotorspritze noch mit Pferden transportieren werden.
Josef Kienleitner wurde im selben Jahr wieder zum Kommandanten gewählt.

1952 wurde ein gebrauchtes geländegängiges Fahrzeuges (Jeep) um ÖS 28.000,- angekauft. Dieses Geld wurde durch Holzsammlungen, Spenden sowie freiwillige Arbeitsleistungen der Kameraden aufgebracht.
Jeepweihe 1950

In den Jahren 1952 bis 1954 schritt man zum Neubau des Rüsthauses. (Rüstraum mit 2 Toren, heizbares Dienst- und Schulungszimmer sowie ein 2-stöckiger Schlauchturm.)
Rüsthaus 1954

1955 erfolgte die Gründung einer Jugendgruppe als eine der ersten in der Steiermark.
Eine Tragkraftspritze RW 25 wurde angeschafft.

1958 wurde der erste Jeep gegen ein größeres Fahrzeug getauscht.
Im August 1958 wurde die Wehr zur Hochwasserkatastrophe in das Mürztal gerufen.
Im selben Jahr wird Josef Ebner zum Kommandanten gewählt.

1961 konnte der erste VW-Bus als MTF mit Anhänger  angeschafft werden.

In den 60-iger und 70-iger Jahren nahm die Wehr an vielen Leistungsbewerben und Pokalturnieren im In- und Ausland teil und konnte dabei großartige Erfolge erzielen.
1968 wurde eine Tragkraftspritze VW 75 Automatik angekauft.
Bezirksleistungsbewerb 1975

Weiters wurde ein Rüstraum angebaut und eine neue Sirene installiert. Da die Wehr über zwei Fahrzeuge verfügte, wurde sie in die F.u.B.-Bereitschaft eingeteilt, wodurch das MTF mit Funk und Lautsprecher ausgestattet werden konnte.

Anlässlich des 50 jährigen Bestandes der Freiwilligen Feuerwehr Parschlug wurde der 3. Bezirksverbandstag vom 13. bis 15. Juli 1973 in Parschlug abgehalten.
Durch großzügige Spenden der Bevölkerung und Beihilfen des Landes Steiermark konnte 1975 ein modernes Löschfahrzeug, Marke „Opel Blitz“ angekauft werden.

Patinen 1975 LFIn den Jahren 1976 bis 1978 wurde gemeinsam mit dem Musikverein Parschlug und freiwilligen Helfern die neue Mehrzweckhalle errichtet.

1978 wurde ein neuer VW-Bus als Mannschaftstransportfahrzeug angekauft.

1980 wurden Rudolf Hohl zum Kommandanten und Johann Weixelberger zum stellvertretenden Kommandanten gewählt.
Hohl93

Im Rahmen des Bezirksfeuerwehrtages am 5. September 1981 konnte das Tanklöschfahrzeug 1000 „Opel Blitz“, welches von der Freiwilligen Feuerwehr Pernegg angekauft wurde, feierlich übergeben werden.
Fahrzeugstand 1981 Altes RH
Bewerb81

Am 26. Juni 1982 wurde Parschlug von einer Hagelkatastrophe heimgesucht, die tagelange Einsätze bescherte.

Ein Rindenbrand beim Gasthaus Birkenhof erfordert 1983 einen einwöchigen Einsatz.

Bei der Wehrversammlung 1985 wurde Otto Wintschnig neu zum stellvertretenden Kommandanten gewählt.
Wintschnig93

Aufgrund andauernder starker Schneefälle (Jahrhundertschnee 1986) mussten in der Zeit vom 10. bis 15. Februar 1986 zahlreiche Dächer des Ortes von den Schneelasten befreit werden.
Einsatz-Schnee82

Bei einem Brand 1986 eines Biohauses bei Temperaturen um -20°C gestalteten sich die Löscharbeiten äußerst schwierig.
Einsatz Biohaus-Unger87Am 24. August 1987 konnte unter dem Kommando von HBI Hohl und OBI Wintschnig nach jahrelangen und zähen Verhandlungen mit der Gemeinde mit dem feierlichen Spatenstich der Bau des neuen Rüsthauses begonnen werden.
Baustein Rüsthaus1990

Bereits im November desselben Jahres konnte der Keller fertiggestellt werden.

Rüsthausaufbau08.88Rüsthaus 3 Decke10.88Am 5. Mai 1988 mussten an einem Tag drei Einsätze bewältigt werden:

  • 16.00 Uhr Stahlwerksbrand bei der Fa. Böhler in Kapfenberg
    Einsatz Böhlerdur91
  • 19.00 Uhr Waldbrand auf der Zaunschirmalpe
  • 21.00 Uhr Suchaktion, die am 6. Mai um 17.00 Uhr erfolgreich abgeschlossen werden konnte

Am 24. September 1988 kam es bei der Fa. Kucharz zu einem Brand der Lagerhalle.

1989 konnte wieder eine Feuerwehr-Jugendgruppe gegründet werden.
Am 13. Juni 1989 ereignet sich ein Wohnhausbrand bei Fam. Steindl.

Am 15. September 1990 fand das 1. Rüsthausfest der FF Parschlug.

Am 27. Oktober 1990 konnte das neue Rüsthaus bezogen werden.

1991 wurde Manfred Harrer zum neuen Kommandant und Günter Krause zum stellvertretenden Kommandant von den Kammeraden in der Wehrversammlung gewählt.
Harrer93

Der Ankauf eines TLF-A 4000 Trupp von der Stadtfeuerwehr Kapfenberg im Jahr 1991 erfolgte durch die Gemeinde Parschlug, die feierliche Übergabe fand am 23. November statt.
TLF4000-Übergabe91-2

Für seine langjährigen Verdienste um die Feuerwehr Parschlug wurde 1992 Altbürgermeister und Ehrenbürger der Gemeinde Parschlug, Hr. Franz Leodolter, zum Ehrenmitglied ernannt.

Am 5. und  6. Juni 1993 wird das 70-jährige Bestandsjubiläum, verbunden mit einem Bezirksverbandstag und einem Zeltfest gefeiert. Von den Feuerwehrfrauen wird in diesem Zusammenhang eine Florianistatue aus Holz übergeben.
Mannschaft93BZFT93-2Am 27. August 1994 wurde das fertig gestellte Rüsthaus offiziell übergeben und eingeweiht.
Fahrzeugstand 1994Von freiwilligen Helfern aus der Bevölkerung wurden insgesamt 1.780 Stunden sowie durch die Wehrkameraden insgesamt 15.365 freiwillige Stunden geleistet.
Weiters wurde aus der Kameradschaftskasse ein Betrag in der Höhe von ÖS 700.000,– aufgebracht.

Am 1. Oktober 1995 wird das neue MTF (VW Bus Synchro) in Dienst gestellt.
MTF-Übergabe95

Bei der Wehrversammlung 1996 wurde das Wehrkommando wiedergewählt und in ihren Ämtern bestätigt.

Am 27.August 1997 wird die Wehr zu einer außergewöhnlichen Tierrettung nach Pogier gerufen. Eine Kuh war in eine Jauchengrube gefallen, und musste unter Zuhilfenahme eines Kranes geborgen werden.
Einsatz-Kuhrettung97-1Am 9.März 1998 wurde ein neuer Anhänger in Dienst gestellt, der vom Bezirksfeuerwehrkommando für den Transport des F.u.B.-Zeltes zur Verfügung gestellt wird.

Im gleichen Jahr wurde die FF Parschlug zu einem  großflächiger Waldbrand in Pernegg gerufen die insgesamt drei Tage im Einsatz war. Am ersten Tag geriet das TLF in einen so genannten „Flash Over“ und musste aus dem Wald flüchten. Dabei verbrannten zwei HD-Schläuche und die Schlauchhaspel des TLF wurde beschädigt. Insgesamt waren von der Wehr 13 Mann 27 Stunden im Einsatz.

1998 wurde das erste Osterfeuer von der Freiwilligen Feuerwehr Parschlug abgehalten.

Am 22. und  23. August 1998 findet das 75-jährige Bestandsjubiläum, verbunden mit dem 1. Parschluger Kirtafest statt.
Kirtafest1998Edelseer

Kirtafest1999Kirtastandl20001999 Musste die FF Parschlug zwei große Brandeinsätze beweltigen in Pogier (Pferdestall Schwaiger) und in St. Marein (Fa. Minka).
2001 erforderte zwei Brandeinsätze durch Blitzschlag bei den Anwesen Karl Grassauer und Schnäbele (Kaisereck) das können der Feurwehr Parschlug und Pogier.

Im Rahmen der Wehrversammlung wurde HBI Manfred Harrer wieder gewählt,  Manfred Graf Sen. wurde
als stellvertretender Kommandant zum OBI neu gewählt.

2002 wurde gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Göritz/Pogier, dem Musikverein Pogier und mit Unterstützung der Gemeinde ein großes Festzelt(10x20m) angeschafft.

Die Asphaltierung des Rüsthausvorplatzes konnte ebenfalls abgeschlossen werden.

Ein Kaminbrand im Berghaus (Tuttner) sowie ein schwerer Verkehrsunfall auf der L138, bei dem drei junge Menschen tödlich verunglückt sind, mussten bewältigt werden.
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2003 wurde während den Nachtstunden von Unbekannten das bereits fertig vorbereitete Osterfeuer entzündet. Durch die rasche Mithilfe vieler freiwilliger Helfer konnte noch am selben Tag ein Neues aufgebaut werden.
Osterfeuer 2003Osterfeuer2000-1Das 80-jährige Bestandsjubiläum wurde im Rahmen des Parschluger Kirtafest 2003 ua. mit den „Jungen Zillertalern“ gebührend gefeiert.
Mannschaft 2003

Eine viel bestaunte Nostalgieübung gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Göritz/Pogier durfte zum 80er ebenfalls nicht fehlen.
Kirtafest2003-Nostalgieübung

Am 29 November 2003 erfolgte die inoffizielle Inbetriebnahme des neuen TLF 3000

Im Rahmen des Parschluger Kirtafest 2004 wurde das TLFA 3000 offiziell übergeben.
Besonders zu erwähnen sei die tatkräftige  Unterstützung der Feuerwehrfrauen beim Ankauf des TLF durch die Finanzierung der Straßenwaschanlage.

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Die „Feuertaufe“ des neuen TLF sollte nicht lange auf sich warten lassen. Der Waldbrand auf der Zöberer Höhe / Schreiner Kogel sorgte für einen Großeinsatz mit zahlreichen Hubschrauberflügen zur Löschunterstützung aus der Luft.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA2005 erfolgten  zahlreiche Teilnahmen an Nassleistungsbewerben (Mitterdorf, Rohrbach), Bezirksfeuerwehrleistungsbewerben sowie beim Landesfeuerwehrleistungsbewerb in Bad Radkersburg.
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Durch einen Aufsehen erregenden Brand des Pavillon am Dorfplatz sollte auch das Jahr 2005 nicht ohne Einsätze verlaufen.
Musikpavillion 20052006 findet wieder das alljährliche Kirtafest, verbunden mit einem Bezirksfeuerwehrleistungsbewerb am Sportplatz statt.

Eine Mannschaft nahm am Landesfeuerwehrleistungsbewerb in Vorau teil.

Im Rahmen der Wehrversammlung wurde HBI Manfred Harrer in seiner Funktion als Kommandant bestätigt. Zum stellvertretenden Kommandanten wird Andreas Steindl neu gewählt.

Die Schneekatastrophe in Mariazell Mitte Februar 2006 erforderte aufgrund des großangelegten, überregionale F.u.B.–Einsatzes auch die tatkräftige Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Parschlug.
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Schwere Unwetter im Juni in weiten Teilen des Bezirkes Bruck an der Mur verursachten zahlreiche Hochwassereinsätze.
Im Pönegg-Graben wurden die Straßen unterspült. Weiters wurde ein Gebäude in der Alexander Silveri-Straße unterspült.
Hochwasser 16.06.2006-1Hochwasser 16.06.2006Hochwasser 16.06.2006-2Bei der Wehrversammlung 2007 wurde Andreas Steindl zum Kommandant und Stefan Weitzer zum Stellvertreter gewählt.

Eine nicht alltägliche Menschenrettung unter Einsatz eines Hubschraubers ereignete sich im April in der Bergsiedlung.
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Die Stürme Emma und Paula ließen 2008 auch Parschlug nicht verschont  und bescherten der Wehr einige Einsätze.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAIm Jahr 2009 mussten wieder zahlreiche Groß- und Katastropheneinsätze bewältigt werden.

Unter anderem 2 Waldbrände (am Frauenberg und in einem Waldgebiet der Fa. Böhler in Kapfenberg), ein Großbrand bei der Fa. Saubermacher sowie Katastropheneinsätze im Juli bei den verheerenden Überschwemmungen im Raum Parschlug, Göritz-Pogier, St.Lorenzen, St.Marein und Kapfenberg.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERASauberm. 1

Auch erfreuliche Dinge ereigneten sich, wie zum Beispiel der Ankauf eines neuen Einsatzfahrzeuges (LKW-A), welches im Rahmen des Kirtafests im Mai 2009 von HBI Andreas Steindl und OBI Stefan Weitzer feierlich seiner Bestimmung übergeben wurde.
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Auch wurde im Rüsthaus ein Hobbyraum für die Kameraden eingerichtet und der Schulungssaal renoviert…
Hobbyraum

2010 und 2011 mussten wieder eine Vielzahl von Einsätzen bewältigt werden. Darunter etliche Unwettereinsätze, ein Waldbrand in Parschlug sowie die Rettung eines abgestürzten Paragleiters von einem etwa 25 m hohen Baum.
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Im Jänner 2012 wurde nach Hafendorf zu einem Wohnhausbrand gerufen, bei der Wehrversammlung im Februar 2012 wurde HBI Andreas Steindl als Wehrkommandant einstimmig bestätigt, zu seinem Stellvertreter wurde Christian Jurse gewählt.
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Der darauf folgende Sommer war erneut von Unwettern und den darauf folgenden Einsätzen geprägt. Aufgrund der schweren Verwüstungen wurde Parschlug zum Katastrophengebiet erklärt.
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Im Herbst des selben Jahres mussten einige Verkehrsunfälle gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Kapfenberg-Hafendorf gemeistert werden.
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Durch den schneereichen Winter lief auch unsere Seilwinde „auf Hochtouren“, um hängen gebliebene Fahrzeuge wieder flott zu machen.

Das Jahr 2013 begann, wie das alte Jahr 2012 geendet hatte: mit zahlreichen Einsätzen.

So musste in den ersten vier Monaten unter anderem zu einer Tierrettung, zu PKW- und LKW-Bergungen, Sturmschäden und zwei schweren Forstunfällen  ausgerückt werden.

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In der Silvesternacht 2013/2014 wurden die Kameraden der FF Parschlug zu einem Großbrand eines Wirtschaftsgebäudes (Fam. Hofbauer) zur Unterstüzung  in das Einsatzgebiet der FF Kapfenberg Hafendorf gerufen.haf_0101132 haf_0101131

Im Jänner 2014  legte OBI Christian Jurse aus persönlichen gründen das Amt zurück. Die Kameraden der FF Parschlug bedanken sich für die hervoragend geleistete Arbeit in der Wehr.

Bei der Wehrversammlung im Februar 2014 wurde Daniel Pichler als neuer OBI gewählt.

Am 1. Jänner 2015 wurde die Gemeinde Parschlug mit der Gemeinde Kapfenberg fusioniert somit wurde die Feuerwehr Parschlug zu den Feuerwehren der Stadt Kapfenberg aufgenommen. Freiwillige Feuerwehr Kapfenberg-Parschlug

Fortsetzung folgt….